„Besser einen Helm auf dem Kopf als Matsch in der Birne“

An einem schönen, spätersommerlichen Nachmittag, dem letzten Ferientag im September 2021, wollte Moritz mit seinem 8-jährigen Bruder Felix und Vater Markus eine Runde Fahrrad fahren. Keine 200 m vom Wohnhaus entfernt passierte das Unglück: Ohne Fremdverschulden stürzte Moritz vom Fahrradweg über den Bordstein auf die viel befahrene Hauptstraße. Unglücklicherweise landete er direkt auf dem Kopf – immerhin konnte die heranfahrende Autofahrerin bremsen. Dennoch verletzte er sich trotz Helm enorm: Mit einem schweren Schädelhirntrauma, diffusen axonalen Verletzungen und mehreren Hirnblutungen, darunter auch im Thalamus, wurde er in der Tübinger Uniklinik ins künstliche Koma versetzt. Die Ärzte gaben wenig Hoffnung, dass er diese Verletzung ohne Folgeschäden überstehen würde. Er musste alles neu lernen: Schlucken, sprechen, sitzen, laufen, essen... Schritt für Schritt kämpfte er sich im mehrwöchigen Reha-Aufenthalt ins Leben zurück – und entwickelte sich zum kleinen Wunder: Tatsächlich hat Moritz kaum größere Folgeschäden davongetragen. Ob er Spätfolgen entwickeln wird, die ihn einmal schulisch beeinträchtigen werden, bleibt allerdings offen.

In Einem waren sich die behandelnden Ärzte und Neurochirurgen einig:
Ohne Helm wäre Moritz tot!

„Besser einen Helm auf dem Kopf als Matsch in der Birne“
Zitat des 8-jährigen Bruders

Seit dem Unfall engagiert sich die Familie sehr für das Helmtragen.
 


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